Tablet PCs im Vergleich

by Chris on 24. Januar 2012

Eine Betrachtung der Neuvorstellungen auf Messen wie der CES, der IFA oder der CeBIT erweckt den Eindruck, dass der klassische PC mittlerweile tatsächlich ausgedient hat. Höchstens noch im Büro verrichtet er unauffällig seine Dienste, die Zukunft gehört hingegen mobilen Geräten, die entweder autonom oder mit Unterstützung durch einen Server alle notwendigen Anwendungen und Daten bereitstellen.

Dabei werden die mobilen Geräte immer leistungsfähiger und die mobilen Internetanbindungen immer schneller, so dass die Vision vom „Ubiquitous Computing“ (Die Allgegenwart computergestützter Datenverarbeitung) gar nicht mehr so fern erscheint wie noch vor einigen Jahren – der Begriff ist immerhin schon annähernd 25 Jahre alt.

Bei aller Fortentwicklung bleiben jedoch die bekannten Probleme praktisch gleich. Noch immer verstehen Hersteller ihre Anwender und die Anwender ihre Geräte nicht. Daher ist es auch anno 2012 immer noch wichtig zu vergleichen und Geräte an denen der Konkurrenz zu messen. Ein Blick auf Tablet PCs im Vergleich zeigt dabei: Die einzig wahre Empfehlung für jeden Anwendungsfall ist eine Illusion. Noch immer unterscheiden sich die Geräte in der Zusammenstellung wichtiger Merkmale so deutlich, dass jeder Einzelfall unterschiedliche Lösungen findet.

Dabei sind die Unterschiede nicht auf Details beschränkt. Selbst so wichtige Funktionen wie die Integration schneller Datenverbindungen über UMTS und demnächst LTE ist in diesem Segment keine Selbstverständlichkeit. Kurioserweise zeigt eine Auflistung von Geräten samt Preisen und Ausrüstungsmerkmalen ein eher zufällig wirkendes Muster. So findet sich beispielsweise bei den Geräten mit den besten Wertungen nur selten ein integriertes UMTS-Modul. Es ist also wichtig, vor der Anschaffung genau zu überlegen, welche Anforderungen gestellt werden, um dann Geräte auszusortieren, die nicht in dieses Raster passen.

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